ÜBER UNS

Die Geschichte Seit 1974

1974 eröffnete Antonio Casagrande in Rodheim in der Gießener Straße 27 (Ecke Vetzberger Straße) seine erste Eisdiele. Es gab auch damals schon ein Sortiment von 10 bis 12 Sorten. Eine Kugel Eis ging für 30 Pfennige über den Thresen. Im Lokal gab es 10 Tische, an denen auch zu dieser Zeit schon  Spezialitäten wie Amarena- oder Erdbeerbecher verschlemmt wurden.

1977 wurde eine zweite Eisdiele in Hohenahr, Erda eröffnet. 

1983 folgte dann der Umzug in die Gießener Straße 14, in neue, wesentlich größere Räumlichkeiten. Hier konnte, der inzwischen allseits bekannte Toni, sein Angebot an Eis, Getränken und kleinen Snacks deutlich erweitern.  

2007 um den gestiegenen Anforderungen und den Erwartungen der Kunden weiterhin gerecht zu werden, fasste die Familie den Entschluss, eine aufwendige Renovierung am Standort durchzuführen.

2017 nach bis dahin weiteren 10 Jahren, war  die Zeit reif für weitreichende Veränderungen. Ein Eisladen auf dem Hof, der im Familienbesitz befindlichen, historischen Steinmühle sollte

entstehen.

2018 im Oktober des Jahres wurde der neue Eis-Hofladen mit einer großen Feier eröffnet. Die überaus positive Resonanz der Kunden lässt uns hoffen, dass Toni's Eis weiterhin Geschichte schreibt... 

Toni in seiner Eisdiele, in der Gießener Straße 27 im Jahr  1977
Toni in seiner Eisdiele, in der Gießener Straße 27 im Jahr 1977

Unsere Philosophie

Qualität

Ganz nach unserem Motto "Klasse statt Masse" konzentrieren wir uns auf die sorgfältige Auswahl all unserer Rohstoffe, die zur Produktion eingesetzt werden. Außerdem soll der Aufenthalt in unserem Hofladen entspannt und erholsam sein. Wir versuchen das Paket aus Angebot und Ambiente perfekt abzustimmen und somit jeden Besuch besonders zu machen und freuen uns auf neue und wiederkehrende Kunden. 

Nachhaltigkeit

Um unseren Standort auch authentisch zu vertreten, legen wir großen Wert auf  Umwelt und Natur. Wir verzichten weitestgehend auf Plastikverpackungen und Einweggeschirr und achten besonders auf die saubere Erhaltung unseres Anwesens. Hier möchten wir natürlich gerne unterstützt werden und bitten somit all unsere Gäste die Natur mit ihren Bewohnern zu respektieren. Dies schließt besonders Verschmutzung durch Abfall und ähnlichem aus. 

handwerk

Bei der Eisherstellung kann man, wie in vielen anderen Berufen, zwischen Authentizität und "moderner Machart" wählen. Wir sehen diesen Beruf als eine Verbindung aus Handwerk und  Kunst. Unser Kunstwerk ist das Eis, welches aus den Farben der Zutaten gemalt wird. So entstehen einfache Bilder ebenso, wie komplexe Werke mit vielen verschiedenen Komponenten. Bei dem Produktionsprozess achten wir auf eine schonende Zubereitung mit den richtigen Reifeprozessen ebenso, wie schonenden Kühlvorgängen. 


das team

v.l.: Laura, Christel und Antonio Casagrande
v.l.: Laura, Christel und Antonio Casagrande

Antonio Casagrande,  Firmengründer,  Ehefrau Christel Casagrande und  Tochter Laura Casagrande. 

Die Eheleute sind seit Jahrzehnten ein eingeschworenes Duo und verstehen es , sich zu ergänzen.

Tochter Laura ist schon seit frühester Jugend im elterlichen Betrieb immer mitten drin.

Dennoch führte sie ihr Weg, nach erfolgreichem Studium in  Sprachen und BWL, zuerst weg von zu Hause, um wichtige Erfahrungen in der Eisbranche zu sammeln.

 


Die Steinmühle

Steinmühle und Umgebung
Steinmühle und Umgebung

Könnten die Mauern dieses uralten Gebäudes sprechen, der Besucher würde sich an diesem lauschigen Ort niederlassen, um den Geschichten der Steine zu lauschen.

Im Jahr 1415 findet man die erste urkundliche Erwähnung des Hauses, bei dem es sich um eine Eisenschmelze und Hammerschmiede gehandelt haben muss. Das bezeugen, unter anderem, die mehr als 1m dicken Bruchsteinmauern des Hauptgebäudes. Eisenerz war schon seit der Keltenzeit ein begehrter Rohstoff in der Gegend.

Geht man in das Kellergewölbe, findet man dort einen Stein in der Wand, in den die Jahreszahl 1636 eingemeißelt wurde. Dies ist der Zeitpunkt der Umwandlung in eine Wassermühle. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ging die Mühle, mit den angrenzenden Ländereien, in den Besitz der Vorfahren von Christel Casagrande über. Das Gehöft wurde im 19. Jahrhundert um Wirtschaftsgebäude erweitert und der Mühlenbetrieb mit Landwirtschaft ergänzt. Karl Born, Christel Casagrandes Vater, war der letzte aktive Müller im Biebertal. Der Mahlbetrieb wurde 1994 eingestellt.

Dort wo einst die Mahlsteine und der Müllermeister für das "Brotmehl" gesorgt haben, laufen heute die Eismaschinen und Familie Casagrande kreiert die leckeren Eissorten, die man auf der Piazza vor der historischen Kulisse genießen kann.